Studentische Arbeiten

Unser Lehrstuhl bietet vielfältige Möglichkeiten, um im Rahmen unserer aktuellen Forschungsprojekte und Kooperationen (z.B. mit anderen Lehrstühlen) Bachelor- oder Masterarbeiten zu schreiben. Dabei orientieren sich die konkreten Themenstellungen in der Regel an den Forschungsschwerpunkten des Lehrstuhls und werden im Allgemeinen individuell mit der Studentin / dem Studenten abgesprochen, um sie an den gewünschten Typ der Arbeit anzupassen. Es können auch eigene Themenvorschläge eingebracht werden. Da Modellierung und Simulation auch in vielen Firmen Verwendung findet, bieten wir die Möglichkeit, Arbeiten im Rahmen einer Kooperation mit einem externen Partner durchzuführen. Bei Interesse oder für weitere Informationen wende Dich bitte an einen Mitarbeiter des Lehrstuhls. Eine Auswahl von aktuellen Themen findet Ihr hier.

Angebote für studentische Hilfskräfte

Unser Lehrstuhl ist immer auf der Suche nach engagierten studentischen Hilfskräften, die Aufgaben im Rahmen unserer aktuellen Forschungs- und Projektarbeiten übernehmen. Die Themenkomplexe reichen dabei z.B. von Programmierungsprojekten, mathematisch formalen Projekten, bis hin zu anwendungsorientierten Projekten, welche zusammen mit Kooperationspartnern (z.B. dem Max-Planck-Institut für demografische Forschung oder der Zellbiologie) durchgeführt werden können. Daher sind bei uns nicht nur Studenten der Informatik willkommen, sondern auch Studenten aus anderen Fachrichtungen.

Sollten wir Dein Interesse geweckt haben, komm doch einfach vorbei oder schreibe eine Mail !

Wir bieten

  • Integration in ein motiviertes Entwicklerteam
  • Bedarfsgerechte Betreuung
  • Mitwirken an einem Open-Source-Projekt
  • Erfahrungen mit modernen Softwareentwicklungswerk-
    zeugen und -methoden, wie z.B. dezentrale Versionierung, Continuous Integration, Issue-Management, Build-Management, Qualitätssicherung, etc.
  • Internationale Praktika, z.B. in Birmingham, Trento, Pittsburgh, Singapur, Edinburgh

(von links nach rechts):

Syntax Matters

Max K. : Es gibt jede Menge Modellierungssprachen, um Systeme zu beschreiben. Wie einfach sind diese jedoch zu benutzen, und wie helfen sie mir, ein System zu verstehen? Als studentische Hilfskraft arbeite ich an der Erstellung eines Werkzeuges, um diesen Fragen nachzugehen, und an der Durchführung einer Nutzerstudie.

No Free Lunch

David B. : Je ausdrucksstärker Modellierungssprachen werden, desto aufwendiger ist häufig die Berechnung von Modellen, die in diesen Sprachen erstellt werden. Ich arbeite in meiner Masterarbeit an einem Algorithmus, der für eine bestimmte Modellunterklasse einer sehr ausdrucksstarken Modellierungssprache, eine effiziente Berechnung ermöglichen soll.

Mission Impossible

Sebastian P. : Aktuelle Modelle in der Demografie sind häufig zu abstrakt, um Bevölkerungsdynamiken wirklich vorhersagen zu können. Die Entwicklung detaillierter, agentenbasierte Modelle ist jedoch ein sehr komplexer Prozess, der eine Vielzahl von Berechnungen erfordert. Im Rahmen eines Praktikums am Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Rostock und eines Forschungsprojektes am Institut für Informatik, realisiere ich eine Benutzungsschnittstelle, welche die Demografen in der Entwicklung gültiger und detaillierter Modelle unterstützen soll. 

100 Years of Loneliness

Caro Z.: Mitochondrien sind die Kraftwerke von Zellen. Diese Kraftwerke bilden Netzwerke, deren Struktur einem ständigen Wandel unterworfen ist und die eine zentrale Rolle in Alterungsprozessen (von Organismen) spielen. Mein Modell widmet sich der Frage, wie die Struktur und die Effizienz von solchen Netzwerken beeinflusst werden kann. Nebenbei evaluiere ich dabei die in der Arbeitsgruppe entwickelten Modellierungs- und Berechnungsmethoden. 

To Fish or not to Fish

Maria P. : Die Dorsche in der Ostsee bringen nur noch 1/6 von ihrem früheren Gewicht auf die Waage. Fehlen den Dorschen die älteren Tiere, die sogenannten „Scouts“, die ihnen aufgrund ihrer Erfahrung aus Hungersituation helfen könnten? Die Rolle von Scouts aber auch von externen Einflüssen wie Einströmung von Salzwasser und Parasitenbefall untersuche ich im Rahmen meiner Masterarbeit mit einem agentenbasierten Modell und der Simulation. 

The Limits of my Language

Oliver R. : Um agentenbasierte Modelle entwickeln und Simulationsergebnisse einfacher reproduzieren zu können, sind kompakte, deklarative und genügend ausdrucksstarke Modellierungssprachen gefragt. Im Rahmen meiner Masterarbeit entwerfe ich eine Modellierungssprache für die Demografie, implementiere einen Compiler und Simulator und untersuche deren Eigenschaften auch formal.