Justin Kreikemeyer nahm am 13. Heidelberg Laureate Forum teil

Ansicht auf den Sonnenuntergang über Heidelberg vom Schloss.
Jack Dongarra, Preisträger des Turing Awards 2021, seine Frau Sue Dongarra und Justin auf einer Bootsfahrt auf dem HLF 2026

Vom 13. bis 18. September 2026 nahm unser Doktorand Justin Kreikemeyer  als einer von 200 ausgewählten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern am 13. Heidelberg Laureate Forum (HLF) teil. Das HLF  bringt junge Forschende aus aller Welt mit Preisträgerinnen und Preisträgern der renommiertesten Auszeichnungen der Mathematik und Informatik zusammen: dem ACM A.M. Turing Award, dem ACM Prize in Computing, der Fields-Medaille, dem Abelpreis und der IMU Abacus Medal. Mit einer Mischung aus wissenschaftlichem und gesellschaftlichem Programm ermöglicht das Forum einen grenzüberschreitenden Austausch, sowohl über aktuelle Forschung als auch über die Herausforderungen, vor denen beide Disziplinen stehen. In diesem Jahr drehten sich viele Diskussionen darum, wie sich Informatik und Mathematik an die rasanten Fortschritte der künstlichen Intelligenz anpassen können. Für die Mathematik ist dies ein besonders relevantes Thema, dem sich auch die Podiumsdiskussion „AI in Mathematical Research“ widmete, die inzwischen auch auf YouTube verfügbar ist.

Bei der Un-Conference, einem neuen Format, bei dem die Teilnehmenden Sessions für den letzten Tag des Forums vorschlagen und darüber abstimmen, leitete Justin gemeinsam mit Oliver Gracewood (Mathematik, University of Auckland) und Michael Bonfert (Informatik, ZEIT SPRACHEN) eine Diskussionsrunde zum Thema „The Academic System in the Age of AI – Rethinking Publishing, Incentives, and Research Culture“.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie das Wissenschaftssystem mit der stark gestiegenen Zahl eingereichter Arbeiten umgehen kann und wie sich das Begutachtungssystem und die Anreizstrukturen anpassen lassen.

Justin hat seine Eindrücke vom HLF auf seinem Blog zusammengefasst. Sein Fazit: “Das HLF war die spannendste Konferenz, die ich bisher besucht habe. In dieser Woche war ich umgeben von Gleichgesinnten aus aller Welt und tief eingebunden in Diskussionen über die vielfältigen (Forschungs-)Themen, die sie derzeit beschäftigen. Mein Netzwerk ist nun um viele neue Kontakte reicher, die künftig Kooperationen und die nächsten Schritte meiner Laufbahn erleichtern können. Ich habe einige Erkenntnisse mitgenommen, zum Beispiel darüber, wie man mit den rasanten Veränderungen durch KI umgehen kann. Die ermutigenden Worte der Preisträgerinnen und Preisträger in den Spark Sessions und in persönlichen Gesprächen werden mich noch jahrelang motivieren. Ich kann allen jungen Forschenden nur von Herzen empfehlen, sich für diese einzigartige Erfahrung zu bewerben.”

Justin dankt der Heidelberg Laureate Forum Foundation und SAP, die seine Teilnahme ermöglicht haben.

 

 


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